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Stand: 09.05.2013

 

Ziel sowohl der Bundesregierung als auch der Europäischen Union ist die Förderung erneuerbarer Energien.

Neben dem Klassiker Wasserkraft, der schon seit vielen Jahrhunderten genutzt wird, sind dies u.a. Windkraft, Solarenergie und die Nutzung von Biomasse.

Über das Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien wird dies seit einiger Zeit in Deutschland auch deutlich gefördert, nachdem bisher nur Fördermittel und Subventionen in schmutzige Energieträger wie Kernkraft und Kohle geflossen sind.

Wir halten diese aktuelle Förderung angesichts der Millardenbeträge, die in Kohle und Kernkraft geflossen sind für mehr als berechtigt, zumal vorgesehen ist, auch diese Energieträger an den Wettbewerb heranzuführen.

Da es sich bei Windkraftanlagen um durchaus erhebliche Bauwerke handelt, sind diese naturgemäß nicht jedem recht und auch nicht an jedem Platz berechtigt. Eine angemessene Prüfung der Standorte ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Gemeinden Vorrangflächen für Windenergieanlagen ausweisen. So kann erstens sichergestellt werden, dass nicht überall im Gemeindegebiet solche Anlagen errichtet werden können. Zweitens findet anschließend bei jeder konkreten Beantragung eine Einzelfallprüfung statt die u.a. auch die Belange von Anwohnern und Natur- und Lanschaftschutz berücksichtigt.

Viele Fragen zum Thema kann man stellen, hier sind einige Antworten.

Grundlegende Zahlen der deutschen Energieerzeugung finden sich in diesen Tabellen.

 

Für Wachtendonk besteht weitgehende Eimigkeit bei den Parteien, dass ein moderater Ausbau der Windenergie möglich sein dürfte. In den bestehenden Windenergiekonzentrationszonen wird dies wohl durch Repowering gehen. Wenige weitere Flächen sind nach unserer Einschätzung geeignet und sollen nach Auffassung von Bündnis 90/Die Grünen auch genutzt werden am besten unter Regie der Gemeinde, die auch in diesem Sektor noch Einnahmen erzielen soll. Einnahmen der Gemeinde oder der Gemeindewerke kommen letztlich allen Bürgern zugute, während Einnahmen aus einem Beteiligungsfonds wohl nur wenigen eher wohlhabenden Bürgern nutzen würden. Deswegen haben wir als Bündnis 90/Die Grünen uns ebenfalls für die Lösung einer Beteiligung der Gemeindewerke an dem Projekt ausgesprochen.