Neubau des Sportplatzes

 

Die Überlegungen zum Neubau eines Sportplatzes für Wachtendonk und Wankum sind so alt, dass sich nur wenige noch an Ihren Beginn erinnern können.

Neben völlig unzureichenden Anlagen für die Leichtathletik (Laufbahn z.B. nur 360 m lang) ist auch der Aschenplatz für die Fußballer nicht für Liga-Spiele geeignet. Auch die schon bessere Anlage in Wankum kann die Lage nur begrenzt verbessern, zumal gar keine Leichtathletikanlagen integriert sind.

Überlegungen für Standorte hat es viele gegeben. Die beiden vorhandenen Standorte schieden nach eingehender Prüfung aus, wie auch leider der von den Bündnisgrünen zunächst favorisierte Standort zwischen Wankum und Wachtendonk (zu viel Erdbewegung erforderlich).

Mit der Gelegenheit die Ackerflächen in Verlängerung des Laerheider Weges zu erwerben bot sich der Gemeinde ein doppelter Nutzen an. Die Fläche war für die Errichtung einer Sportanlage geeignet und sie war insgesamt so groß, dass weitere Bereiche die für den Sport nicht genutzt werden sollen, als Ausgleichsflächen natürlich gestaltet werden können.

Der Standort als solcher wurde bei den Bündnisgrünen zwar nicht einvernehmlich begrüßt, da noch Probleme mit der Verkehrsführung gesehen wurden (s.u.), die nun vorliegenden Pläne für die Gestaltung der Anlage wie sie vom Planungsbüro Geo3 und dem TSV vorgelegt wurden, fanden jedoch deutlichen Anklang.

Auch die im wesentlichen vom TSV vorgenommene Finanzierung des Neubaus wurde als sehr positiver Schritt bewertet, da dies die Flexibilität des Gemeindehaushaltes deutlich verbessert.

Als beispielhaft kann auch die sehr breite öffentliche Diskussion über den Neubau bewertet werden, da dies frühzeitig allen Beteiligten ermöglichte zur Gestaltung beizutragen. Durch eine Vielzahl von Presseveröffentlichung waren auch alle Bürger ständig über die Planungen informiert, die indirekt von den Planungen betroffen sein können.

Die formalen Vorausetzungen (Flächennutzungsplan, Bebauungsplan) werden aktuell geschaffen, so dass der TSV hoffnungsvoll sein kann, dass erste wesentliche Baumaßnahmen bis zum Herbst abgeschlossen sein werden. Lediglich der Rasenplatz kann aus naheliegenden Gründen erst in 2007 bespielbar sein.

Ebefalls noch in diesem Jahr sollen zwei Beachvolleyballfelder im Bereich der Hauptschule errichtet werden, auf einer Fläche, die ohnehin laut Planungsunterlagen für Sportanlagen vorgesehen ist.

Bündnis 90/Die Grünen haben erfolgreich darauf bestanden, dass die Zuwegung zu den neuen Sportanlagen noch Thema intensiver Beratungen noch im Frühjahr 2006 sein wird. Der Laerheider Weg ist eher eng, und häufig zugeparkt, was dann teilweise keinen Begegnungsverkehr mehr zuläßt. Hier wird Verkehrsregelung erforderlich sein, zumindest durch Parkverbote, was angesichts des sehr nahe gelegenen großen Parkplatzes am Bruchtor zumutbar ist. Für weitere Überlegungen scheinen alle Beteiligten offen zu sein.