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Konflikt Schule gegen Bootssteg
Bündnis 90/Die Grünen haben keinen Hehl daraus gemacht, dass sie den jetzt gewählten Standort des Bootssteges für verfehlt halten, sowohl wegen des potentiellen Konfliktes mit der Grundschule als auch aus touristischer Sicht. Nachdem nun aber der Bootssteg ist wo er ist, werden wir uns energisch dafür einsetzen, dass eine erweiterte Nutzung des Bootssteges (die mehr als sinnvoll ist), nicht zu Sicherheitseinschränkungen für die Grundschule führt.
Die auf einer Beratung der Schule, der Kanuverleiher und der im Rat vertretenen Parteien seitens der Grundschule gemachten Vorschläge finden wir sehr konstruktiv, zumal einige Forderungen aufgegriffen werden, die Bündnis 90/Die Grünen schon seit Jahre stellen.
Im Einzelnen:
1. Die Moorenstraße soll von der Feldstraße bis zur Einmündung der Seidenstraße in eine Spielstraße umgewandelt werden, auf der bekanntlich nur 7km/h zulässig sind (fordern wir seit über 10 Jahren).
Alternativ soll eine sehr niedrige Geschwindigkeitsbeschränkung angeordnet werden, falls die erste Möglichkeit aus formalen Gründen nicht schnell umzusetzen ist.
2. Zur weiteren Geschwindigkeitsreduzierung sollen mehrere "sleeping policemen"/Drempel eingebaut werden.
3. Unmittelbar an der Bushaltestelle soll ein neuer Zugang zur Schule geöffnet werden, so dass die Buskinder unmittelbar dort auf Schulgelände gehen können. Der bisherige Hauptzugang wird normalerweise verschlossen sein in Zukunft.
4. Entlang der bisherigen Hecke, wird bei Wegnahme der Mauer, ein sicherer Fußweg eingerichtet, der zur Straße hin abgeschirmt sein wird.
5. Um die zukünftige Fußballspielecke wird ein Ballfangzaun errichtet.
und
6. Die Kanuverleiher verpflichten sich in einer Kooperationsvereinbarung kurz vor Schulbeginn und -ende, sowie kurz vor und während der Pausen den Bootssteg nicht anzufahren. Die genauen Zeiten werden zwischen Schule und Bootsverleihern abgestimmt. Alle anderen Zeiten sind frei.
Möglichst viele der Maßnahmen sollen vor Beginn der nächsten Saison schon verwirklicht sein. Der Gemeinde soll und wird wohl auch das Paket am 8.12. verabschieden. Soweit irgendwie möglich wird die Gemeindeverwaltung Fragen die mit dem Verkehrsamt des Kreises Kleve zu klären sind (insbesondere 1.) bis zur Ratssitzung versuchen geklärt zu haben.






