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Biogasanlagen

Stand: 12.04.2008

 

Eine der Möglichkeiten erneuerbare Energiequellen zu nutzen, stellen Biogasanlagen dar. Neu ist an der Technik im Grunde genommen nichts, die großen Faulbehälter unserer Kläranlagen benutzen die gleiche Technik der anaeroben (ohne Sauerstoff) Vergärung und erzeugen dabei hauptsächlich Methangas.

So auch bei den Biogasanlagen. Verwendet werden kann die erzeugte Gas mischung (die außerdem CO2, Stickstoff und eine Reihe von Spurengasen enthält) zu verschieden Zwecken:

- speziell gereinigt zur Einspeisung ins Gasnetz (s. Straelen)

- zur Wärmeerzeugung

- zur Stromerzeugung

Die beiden letzten Nutzbarmachungsformen sind kombiniert, wenn für die Verwendung des Gases ein Blockheizkraftwerk eingesetzt wird.

Wärme ist eine eher lokal nutzbare Energieform, aber schon inlandwirtschaftlichen Betrieben kann es einen deutlichen Wärmebedarf geben, Strom wird überlicherweise ins Netz eingespeist.

Biogasanlagen werden teilweise durch das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) gefördert.

Wie bei jeder technischen Anlage muss auch eine Biogasanlage ordentlich betrieben werden, da es ansonsten zu geruchlichen Belästigungen der Nachbarschaft kommen könnte, sämtliche Erfahrungen für einen derartigen Betrieb liegen jedoch mittlwerweile vor, da solche Anlagen seit vielen Jahren errichtet und die Technik weiterentwickelt worden ist.

Üblicherweise werden Abfälle des eigenen landwirtschaftlichen Betriebes eingesetzt wie z.B. Gülle, Silagen, Gras. Prinzipiell einsetzbar sind auch bestimmte Abfälle aus der Lebensmittelverarbeitung, wobei lange Transportwege vermieden werden sollten um nicht den Effelt der CO2 Minderung zu konterkarieren.

Informationen über Biogasanlagen gibt es z.B. bei zuständigen Fachverband.

Die bisher in Wachtendonk oder nahe Wachtendonk betriebenen Anlagen sind beide vom gleichen Hersteller. Der Link soll keine Werbung darstellen, sondern die gezielte Auseinandersetzung mit dem Thema fördern!