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16. Mai 2014
Fraktion

So macht man Information - Eine Wachtendonker Realsatire in mehreren Akten

Den Mitgliedern des Gemeinderates liegen am Freitag den 16.05.2014 die angekündigten 700 Seiten Einwände gegen die Bebauungsplanänderung zum Bau einer Unterkunft für Asylbewerber noch nicht vor. Auslieferung soll nach letzter Information am Samstag sein. Und so war es dann auch am nicht mehr so frühen Nachmittag.

Ich habe sehr frühzeitig auf eine sehr viel frühere Zustellung gedrängt. Alle denkbaren Probleme der Verwaltung abwägend, ist eine solch späte Zustellung unakzeptabel. Sie ist respektlos gegenüber dem Gemeinderat und sie ist respektlos gegenüber den Einwänderm. Ich sage letzteres auch wenn ich deren Einwände vermutlich nicht teilen werde.

Wir sind hier Politiker im Ehrenamt, machen das neben Beruf und Familie, uns daher eine solch späte Zustellung zuzumuten ist schon eine ziemliche Frechheit.

Soll keiner sagen, wir hätten und nicht früh genug beschwert.

Soll aber auch keiner sagen, die Verwaltung hätte sich nicht sehr viel Mühe gemacht, was die Erstellung der Unterlagen betrifft. Da wurden nicht umsonst 760 Seiten draus. Einwänder für Einwänder wurden Argument und Gegenargument gegenübergestellt. Das bedeutet viele Wiederholungen, aber so muss das wohl sein.

Bisher nichts wirklich Neues gegenüber der ersten Runde. Man fragt sich schon, wie man die sehr offenkundige Einstellung vieler an der Lessingstraße auch gegen die Rechten und für die Flüchtlinge übereinbekommt mit vielen dieser extrem kleinkarierten Argumente, die mit dem eigentlichen Thema rein gar nichts zu tun haben.

Dr. Ludwig Ramacher

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