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Braucht Wankum einen Supermarkt? Aktualisiert
Der Ball ist jetzt quasi in Wankum. Nur was ist die wirklich sinnvolle Lösung dort?
Tatsächlich ein Supermarkt als Vollversorger, der dazu führen könnte, dass die bestehenden Geschäfte im Bestand gefährdet sein könnten?
Oder eher ein Dorfladen im oder nahe am Zentrum als Ortstreffpunkt auch und für die Versorgung der nicht mehr ganz so mobilen Mitbürger?
Wo gehen die Wankumer heute einkaufen (in Wachtendonk und Aldekerk, was die Grundversorgung angeht sind wir sicher) und wohin würden sie gehen, wenn es einen Supermarkt geben würde, der aufgrund bescheidener Möglichkeiten so attraktiv nicht werden kann?
Wir sind gespannt, wieviel lokale Initiative sich letztlich finden wird. Am besten wäre ein Ansatz direkt aus dem Ort auf einer kalkulierbaren wirtschaftlichen Basis. Ein finanzielles Eingreifen der Gemeinde könnte nur die allerletzte Möglichkeit sein und die Speilräume dafür sind ohnehin äußerst gering in den nächsten Jahren.
Die Diskussion im Hauptausschuss wirkte eher uninspiriert:
Gut die Vertreterin der Caritas, die sehr klar begründen konnte, warum selbst ein CAP-Markt für Wankum keinen Sinn macht. Etwas zu starten, was absehbar wirtschaftlich scheitern muss, macht keinen Sinn.
Die CDU möchte an Wunder glauben und hofft auf Umsätze von der Landstraße. Wer fährt denn da und wer soll da fahren? Alle Brummies durch Wankum?
Die Wankumer, wenn wir mal den WWG dafür halten, waren im Sommer alle irgendwie anders beschäfftigt, jedenfalls war das Thema irgendwie kein Thema gewesen, obwohl es nun in einem großen Artikel der RP dargestellt worden war. Man träumt von der Wiedereröffnung eines 200 m² Ladens? Träumt weiter!
Konsequenterweise hätte man jetzt die Planung ändern können, aber die Fläche für Einzelhandel erstmal in der Bauleitplanung zu lassen frisst kein Brot und offenbar hat es in Wankum auch keine Eile.






